Inhalt
Neuigkeiten
- Eine Drupal7-Installation ist unterwegs, einerseits, um
evtl. diese Seite dorthin zu schieben, andererseits, um es als
frontend für Lexilector-Web auszuloten, siehe Diskussionsthemen,
unten.
- Es gibt einen Mailverteiler für allgemeine Projektorganisation.
Um vor Spam sicher zu sein, muss die Mitgliedschaft genehmigt werden.
Sendet einfach eine (leere) Mail an den Admin (oder an
Daniel). Daraufhin bekommt ihr eine Einladung zugeschickt. Folgt man
der Einladung, gibt es zwei Optionen Mitglied zu werden.
- Bloßes Eintragen in den Mailverteiler; keine Yahoo-ID
erforderlich. Es ist sinnvoll, diese Option zu wählen.
- Yahoo-Group-Mitgliedschaft; Yahoo-ID erforderlich; ermöglicht
weiteren Web-Schnickschnack, den wir aber nicht nutzen.
Genau hinsehen: 2 ist auf der entsprechenden Seite stark
hervorgehoben, während 1 durch das Layout vermutlich eurer
Aufmerksamkeit entzogen werden soll.
Lexilector
Zielgruppen des Projekts
- Leute, die Sprachen lernen wollen
- Lehrer, die Sprachen unterrichten
- Übersetzer
- Programmierer von Webanwendungen
- Leute, die Sprachlernmaterialien erstellen wollen
- Linguisten, die Sprachen erforschen bzw. dokumentieren wollen
- ...
Geschichte
Die Idee zum Lexilector entstand bei Reisen und bei der Lektüre von
Büchern mit Sprachen, die wir damals noch nicht sprachen aber lernen
wollten. Auslöser war der Unmut darüber, dass es so schwer war, die
Disziplin aufzubringen, die vielen neuen Wörter, die uns dabei
zufällig begegneten, systematisch zu lernen.
Wir wollten damals einen normalen, nicht derart spezialisierten
Pda, wie sie von einigen Firmen angeboten wurden, der ebenfalls
Wörterbücher enthielt, aber zusätzlich in der Lage sein sollte,
herausgesuchte Wörter in Listen zu speichern, die man dann mit einem
Vokabeltrainer auf demselben Gerät üben konnte. Für die
unterschiedlichen Lerntypen und um von vornherein die richtige
Aussprache zu lernen, war geplant, die Vokabeln mit Sound- und
Bilddateien verknüpfen zu können.
Es gibt einen Prototypen von
2008, der die Grundzüge der Idee illustrieren sollte. Er wurde für
PCs entwickelt. Eine Übertragung auf Pda oder Handy fand aus
Zeitgründen nicht mehr statt.
Von 2010 ist eine Überlegung,
eine Lexilector-Gruppenarbeitsumgebung basierend auf dem verteilten
Betriebssystem Inferno zu programmieren. Das Betriebssystem ist
derzeit nicht geeignet, aber der Text illustriert die allgemeine
Ideen.
Jetzt
Mittlerweile bieten diverse Hersteller Programme von der Art an,
wie wir es damals umsetzen wollten. Die Idee des Lexilectors hat sich
aber inzwischen weiter entwickelt und hat immer noch genügend
Alleinstellungsmerkmale, die eine Umsetzung des Projektes lohnend
machen. Zwar haben Wörterbuch- und Grammatiken-Verlage bereits
Software für Smartphones entwickelt, die heute das können, was damals
Lexilector können sollte, aber einerseits nutzen sie in der Regel
nicht alle Möglichkeiten, die solche Geräte bieten, wie z.B. Mikrophon
und Kamera. Andererseits ist für den Benutzer eher eine Rolle als
Konsument von Lerninhalten vorgesehen, nicht aber, dass er selbst
Inhalte erstellt. Was ebenfalls in der Landschaft fehlt, ist ein Ort,
an dem Lerninhalte erstellt, ausgestellt und getauscht werden können
und an dem Lerner sich ihren Interessen entsprechend treffen und
gemeinsam lernen können.
Wir haben schon websites gesehen, an denen man mit vorgefertigten
und kostenpflichtigen Inhalten kollaborativ lernen kann, z.B. Busuu. Aber wir haben noch keinen
Versuch gesehen, an dem alle Ideen zugleich verwirklicht sind und der
nicht durch die kommerziellen Interessen des Anbieters eingeschränkt
wird. Die Lexilector-Plattform verschließt sich nicht grundsätzlich
kommerziellen Angeboten. Es soll Verlagen und Einzelpersonen möglich
sein, entweder besonders gut aufbereitete oder spezialisierte
Lernmaterialien anzubieten, Wortfelder mit Bild- und Tonmaterial,
Lektionen und ganze Lehrbücher. Es soll sich aber um eine Option
handeln, nicht um ein Grundprinzip. Das Ziel ist es, einen Zugang zu
freien Lernwerkzeugen und -materialen zu bieten.
Smartphones haben sich in den letzten Jahren so entwickelt, dass es
in Hinblick auf die Speicherkapazität für kaum ein Gerät mehr ein
Problem darstellt, den kompletten Wortschatz einer Sprache mit
Sounddateien zu speichern. Nachdem lange Zeit die konkurrierenden
Betriebssysteme mit ihren spezifischen Entwicklungswerkzeugen ein
Hindernis darstellten, bietet sich mit HTML 5 und JavaScript die
Möglichkeit, plattformübergreifend zu entwickeln.
Was ist Lexilector bzw. was wollen wir nach und nach
erreichen?
Bestandteile
Momentan verstehen wir unter Lexilector drei verschiedene Dinge,
die zusammenarbeiten sollen. Sie können als die
Haupt-Softwarekomponenten aufgefasst werden.
- Das Programm Lexilector, das auf den Rechnern einzelner Personen
läuft, egal, ob es sich bei den Rechnern um PCs, Smartphones oder
Geräte wie den iPod Touch handelt. Das Programm soll mit lokal
installierten Wortschätzen als Lexikon nutzbar sein und die
nachgeschlagenen Vokabeln in eine Lernliste übertragen können. Damit
soll man einerseits Lernmaterial wie z.B. Lexika benutzen, aber
andererseits auch erstellen sowie Material dafür sammeln können. Der
Name Lexilector geht übrigens auf das Sammeln von Wörtern zurück.
- Die Lexilector Website. Benutzer sollen sich dort ein Profil
anlegen können, aus dem z.B. ihre Lerninteressen hervorgehen, andere
Benutzer suchen und kontaktieren können, Lernmaterialien erstellen,
veröffentlichen und evtl. verkaufen können, Material Anderer benutzen,
evtl. gemeinsam lernen, sich darüber austauschen können, und Material
und andere Daten zwischen dem lokalen Lexilector und der Website
übertragen oder abgleichen können.
- Datenquellen als Rohmaterial zur Erstellung persönlicher
Nachschlagewerke und Lernmaterialien. Dabei kann es sich um
elektronische Wörterbücher, Sprachcorpora, Bilder, Ausspracheaufnahmen
usw. handeln, die man im lokalen Lexilector oder der Website benutzen
kann, um Lerninhalte zu erstellen. Viele solcher Quellen sind im
Internet frei verfügbar, jedoch in ganz uneinheitlichen Formaten.
Webservices könnten dafür sorgen, dass sie in ein einheitlicheres
Format gebracht werden, das für unsere Programme leicht konsumierbar
ist.
Gewünschte Inhalte und Fähigkeiten
- Fertige Wortschätze in verschiedenen Sprachen, die in
unterschiedlicher Ausführlichkeit und Ausstattung heruntergeladen und
lokal installiert werden können.
- Online-Quellen für Wörter, Sätze, weiteres sprachliches und
anderes Material, die lokal und auf der Website abgefragt werden
können.
- Materialsuche soll in Online-Ressourcen, lokalen Ressourcen und in
selbst erstellten Inhalten möglich sein. Man soll eine
Suchreihenfolge festlegen können.
- Listeneditor, mit dem Material aus lokalen und Online-Quellen
bearbeitet und in Lernlisten übernommen werden kann, oder in den
Inhalte direkt eingegeben werden können. D.h. auch ohne
Materialquellen soll der Editor befähigen, Inhalte von Grund auf
selbst zu erzeugen. Dabei sollen auch Mikrophon und Kamera zum
Einsatz kommen können.
- Als Lerninhalte sollen generell alle möglichen und sinnvollen
Kombinationen aus Text, Ton (Aussprache) und Bild gelten. Also
klassische Vokalbellisten (Text - Text), Bild - Text (orbis pictus),
Text - Ton, Bild - Ton (Rosetta Stone) usw.
- Trainingsmethoden, mit denen die Inhalte aus Listen gelernt werden
können. Trainer sollen das Lernverhalten und den Lernerfolg
statistisch auswerten und das Trainig an den Benutzer anpassen.
Trainingsdaten evtl. mit dem backend abgleichbar machen.
- Ein Set von Mustern mit denen interaktive Lektionen erstellt
werden und auf die Plattform hochgeladen werden können. Weitere
Editoren, mit denen Lernmaterial erstellt werden kann.
Mögliche Diskussionsthemen
Das Folgende sind einige Projektideen, Ideen, die durchaus durch
bessere Ideen ersetzt werden können. Zur Diskussion steht natürlich
auch der Inhalt des vorhergehenden Abschnitts.
- Entwicklung der Software als open source. Eine öffentliche
Projektverwaltung wie github bietet
sich dabei an.
- Das lokale Lexilectorprogramm für PCs, Smartphones usw. mit Html 5
und JavaScript entwickeln.
- Die Lexilector Website in front- und backend einteilen. Das
frontend auf der Grundlage von Drupal entwickeln, indem Php-Module
geschrieben werden, die mit dem backend kommuniziern. Das backend in
Java / Spring / Jpa entwickeln.
- Durch die Einteilung in front- und backend kann auch das lokal
installierte Lexilectorprogramm auf das backend zugreifen und
benutzerspezifische Daten verwalten.
- Datenquellen als restful webservices entwickeln. Es existiert
bereits ein Beispiel in Java / Apache Wink, das Beolingus abfragbar macht und die
Ergebnisse in Json zurück gibt.